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Die Schweiz und die Sustainable Development Goals

Die Schweiz und die Sustainable Development Goals

Die Menschheit steht vor enormen Herausforderungen wie Migration, Klimawandel, Umweltzerstörung, Armut und Hunger. Diese Probleme kann in der globalisierten Welt kein Staat alleine bewältigen. Darum hat die internationale Gemeinschaft einen Rahmen für gemeinsame Lösungen geschaffen: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Kernstück dieser internationalen Vereinbarung sind 17 Ziele – Sustainable Development Goals (SDGs) genannt. Sie definieren soziale, wirtschaftliche und umweltpolitische Meilensteine, welche weltweit bis 2030 verwirklicht werden sollen. Sie gelten für alle Länder – auch für die Schweiz.

WORUM GEHT ES?

2015 haben sämtliche 193 UNO-Mitgliedstaaten die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung verabschiedet. Die Vereinbarung stellt einen entscheidenden Schritt der weltweiten Zusammenarbeit dar und ist seit 2016 der geltende Referenzrahmen für die nationalen und internationalen Bemühungen zur Lösung globaler Herausforderungen.

Kernstück der internationalen Vereinbarung sind 17 Ziele – Sustainable Development Goals SDGs genannt. Sie definieren eine Vision der nachhaltigen Entwicklung, die soziale, wirtschaftliche und umweltpolitische Aspekte vereint. Die SDGs sind allgemein abgefasst. Konkret sind dagegen die 169 Unterziele, die bis 2030 weltweit erreicht werden sollen.

Die Schweiz hat sich stark für die Entwicklung der Agenda 2030 engagiert und sie mitgeprägt. Sie beteiligte sich aktiv an der Erarbeitung der SDGs sowie des Mechanismus zur Fortschrittsmessung und -überprüfung. Dazu führte sie einen breiten Dialog mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung und der Öffentlichkeit.

Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung ist universell gültig. Mit ihrer Verabschiedung haben sich alle Staaten bereit erklärt, die Ziele für nachhaltige Entwicklung bis 2030 gemeinsam zu erreichen, indem jedes Land einen angemessenen Beitrag zu deren Umsetzung auf nationaler und auf internationaler Ebene leistet.

Der globale Investitionsbedarf zum Erreichen der SDGs beträgt gemäss Schätzungen der UNO fünf bis sieben Billionen US-Dollar pro Jahr. Diese Summe lässt sich nur bereitstellen, wenn öffentliche und private Geldgeber an einem Strang ziehen, indem sie zum Beispiel auf klimaschonende Technologien setzen.

UMSETZUNG DURCH DIE SCHWEIZ

Der Bundesrat setzt sich national wie international dafür ein, die Ziele der Agenda 2030 zu erreichen. Er will dies in Zusammenarbeit mit Kantonen, Gemeinden, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und der Wissenschaft erreichen. Konkret bedeutet dies etwa Massnahmen zu ergreifen, um den CO2-Ausstoss zu reduzieren, die Geschlechtergleichstellung voranzutreiben oder Stoffkreisläufe zu schliessen. Ausserdem sollen Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit Investitionen von öffentlicher und privater Seite die nachhaltige Entwicklung gezielt fördern.

Neben ihren Anstrengungen im Inland trägt die Schweiz auch im Rahmen ihrer Aussenpolitik und der Entwicklungszusammenarbeit zur Umsetzung der Agenda 2030 bei. So etwa indem sie ärmere Länder mit finanziellen und personellen Ressourcen unterstützt.

BERICHTERSTATTUNG Im Rahmen eines internationalen Überprüfungsmechanismus erstatten die Staaten gegenüber der UNO Bericht über den Stand der Umsetzung (Länderbericht). Damit sollen die Regierungen auch ihre Bürgerinnen und Bürger sowie die Parlamente auf dem Laufenden halten. Die Schweiz sieht eine Berichterstattung im Vierjahreszyklus vor. Der erste Länderbericht ist für Sommer 2018 geplant.

Die Schweiz richtet ihre Politik der nachhaltigen Entwicklung künftig nach den SDGs aus. Entsprechend bildet der Länderbericht fortan auch die Grundlage für die Strategie Nachhaltige

DIE ERSTE ETAPPE

Der Bundesrat hat beschlossen, die Realisierung der Agenda 2030 an die Hand zu nehmen. Die Federführung obliegt dem Bundesamt für Raumentwicklung ARE sowie der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA. Die ersten Schritte erfolgen bis Frühjahr 2018 und werden durch eine interdepartementale Arbeitsgruppe koordiniert:

  • In einer inhaltlichen Analyse wird der gegenwärtige Umsetzungsstand der Agenda 2030 geklärt – sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Diese Bestandsaufnahme verdeutlicht, wo der grösste Handlungsbedarf besteht, um die SDGs zur erreichen. Gleichzeitig zeigt sie auch Chancen auf, die sich unserem Land durch die Agenda 2030 eröffnen.
  • Zur Umsetzung der Agenda 2030 werden institutionelle Vorkehrungen getroffen, um die Arbeit auf Bundesebene effizient zu gestalten. Synergien in der Abstimmung zwischen nationalen und internationalen Prozessen sollen noch stärker genutzt und Doppelspurigkeiten vermieden werden.
  • Um den Fortschritt bei der Zielerreichung laufend beobachten zu können, erweitert der Bund sein Monitoringsystem der nachhaltigen Entwicklung (MONET).

Die Ergebnisse dieser Arbeiten bilden die Grundlage des ersten Länderberichts der Schweiz an die UNO 2018.

ZUSAMMENARBEIT

Die Schweiz verfügt über eine lange Tradition in der Zusammenarbeit zwischen staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren. Diese bewährte Partnerschaft will der Bund für die Umsetzung der Agenda 2030 vertiefen:

  • Mit kantonalen Nachhaltigkeitsfachstellen und -delegierten beabsichtigt der Bund eine Stärkung der institutionellen Zusammenarbeit für die nachhaltige Entwicklung.
  • Für eine wirkungsvolle Kooperation mit nichtstaatlichen Akteuren hat der Bund eine Begleitgruppe eingesetzt, die Verfahren und Inhalte der Zusammenarbeit klärt und für eine gegenseitige Abstimmung der Aktivitäten sorgt. Die Begleitgruppe besteht aus Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft.
  • Produkte, die der Bund im Rahmen der Umsetzung der Agenda 2030 erstellt, werden einer breiten Konsultation unterzogen. Somit berücksichtigen sie auch die Interessen bundesexterner Akteure. Diese Produkte sind namentlich:

    »die Bestandsaufnahme zum Umsetzungsstand der Agenda 2030,

    »die Berichterstattung an die UNO (Länderbericht)

    »sowie die Strategie Nachhaltige Entwicklung.

  • Für eine breite Diskussion der nachhaltigen Entwicklung hat der Bund ausserdem den «Dialog 2030 für nachhaltige Entwicklung» ins Leben gerufen. Dieser bündelt die innen- und aussenpolitischen Dialogprozesse zur Nachhaltigkeitspolitik des Bundes. Ein zentrales Anliegen des Dialogs 2030 ist die Diskussion von Querschnittsthemen der Agenda 2030 sowie der Prioritäten bei ihrer Umsetzung durch die Schweiz.

Jeder konstruktive Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030 ist ist willkommen! Kontaktieren Sie uns über folgende E-Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

LINKS

Zusätzliche Informationen zur Agenda 2030: www.agenda2030.admin.ch
Informationen zum Dialog 2030: www.agenda2030.admin.ch/dialog2030
Monitoring der nachhaltigen Entwicklung: www.monet.admin.ch

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